Dr. Toepper Martin

Rechtsanwälte und Notare


Jürgen Martin

Rechtsanwalt
Tätigkeitsschwerpunkt Leasingrecht


Leasing gibt es in Deutschland erst rund vierzig Jahre. In dieser Zeit hat es als Alternative zu herkömmlicher Kreditfinanzierung stetiges, meist zweistelliges jährliches Wachstum zu verzeichnen. Im Jahre 2006 erreichte die Leasingbranche ein Neugeschäftsvolumen von 50 Milliarden EUR. Die Leasing-Quote stieg bei Mobilien auf 24,6 % und bei Immobilien auf 7,8 % an. Mittlerweile kann man sagen, daß das als Finanzierungs-Alternative angetretene Leasing die klassische Finanzierung zur Alternative hat werden lassen (Wassermann in FLF 2006, 268).

So hoch die wirtschaftliche Bedeutung des Leasing auch ist, war es zunächst doch nicht gesetzlich geregelt und mußte seinen Platz in der juristischen Landschaft erst finden. Leasing wurde von der höchstrichterlichen Rechtsprechung inzwischen als eigenständige Vertragsform, die in erster Linie an Mietrecht orientiert ist, definiert und ausgestaltet. Die leasingspezifische Rechtsprechung der Zivilgerichte ist vielfältig. Von großer Bedeutung sind überdies die steuer(recht)lichen Gegebenheiten, da die leasingimmanenten steuerlichen Vorteile nur dann zu erzielen sind, wenn die Vereinbarungen der am Leasing Beteiligten die Vorgaben einhalten.

Das Leistungsspektrum von Rechtsanwalt Jürgen Martin umfaßt die Beratung und Begleitung kleiner, mittelständischer und großer Leasinggesellschaften bei allen Rechtsfragen "rund um's Leasing": Von der Konzeption des Vertragswerks und aller Formulare bis hin zur Auseinandersetzung mit allen "Anfeindungen" von außen (sei es die Korrespondenz oder Verhandlung mit Leasingnehmern, mit deren Sachversicherern oder den Subsidiärversicherungen der Mandanten; sei es die Korrespondenz oder Verhandlung mit refinanzierenden Banken, Lieferanten, Insolvenzverwaltern, Bürgen, Rückkaufverpflichteten und Behörden etc.).

Bei der Erstellung der Leasing-, Mietkauf- oder Mietverträge werden selbstverständlich die neuesten gesetzlichen Gegebenheiten und die aktuelle Rechtsprechung eingearbeitet. Überdies fließen die Merkmale des Mandanten in die Vertragsgestaltung ein, mit denen sich sein Produkt vom Wettbewerb abhebt. Anschließend werden die Verträge auf Wunsch laufend aktualisiert und gepflegt.

Mit den eigentlichen Verträgen sind die sonstigen Formulare untrennbar verbunden. Nur wenn die Formulare (Bürgschaften, Mitverpflichtungserklärungen, Rückkaufvereinbarungen, Garantiezusagen, Halterschaftsvereinbarungen, Mieteintrittserklärungen etc.) bis in das kleinste Detail mit den Verträgen und untereinander verzahnt sind, lassen sich unnötige Risiken und Bearbeitungsfehler vermeiden.

Ein weiterer Schwerpunkt der Tätigkeit von Rechtsanwalt Jürgen Martin liegt selbstverständlich auch auf dem Bereich der gerichtlichen Auseinandersetzung - bis hin zur Zwangsvollstreckung und Forderungseinziehung durch hierauf speziell geschulte Mitarbeiter/-innen mit langjähriger Erfahrung. Von in Jahrzehnten und tausenden von Leasingprozessen gewonnener Erfahrung profitieren alle Mandanten.

Für einige Leasingunternehmen ist Rechtsanwalt Jürgen Martin ausschließlich im Bereich der gerichtlichen Rechtsverfolgung und -durchsetzung tätig, bei anderen ersetzt er deren komplette Rechtsabteilung.

Ein Tätigkeitsschwerpunkt liegt auf dem Fahrzeugleasing-Bereich (Lkw, Pkw, Baumaschinen). Andere Mandanten sind aber auch vorwiegend als Maschinen-/Anlagenfinanzierer tätig.

Prämisse bei allen Tätigkeiten ist die möglichst weitgehende Identifikation des Rechtsanwalts mit dem vertretenen Unternehmen und seinen Zielen. Das ist nur gewährleistet bei wechselseitigem Vertrauen. Von daher ist Diskretion auf Seiten des Rechtsanwalts selbstverständlich und Offenheit des Mandanten unerläßlich. Infolge umfassender Informationen durch den Mandanten in Kombination mit seiner reichlichen Erfahrung kann Rechtsanwalt Jürgen Martin auf jedem Teilgebiet, das mit Leasing, Mietkauf oder Objektmiete/ -finanzierung zu tun hat, Lösungen erarbeiten und unterbreiten, die sich nicht nur gut hören oder (als Gutachten) lesen lassen, sondern die sich in jedem Fall an den ganz individuellen Interessen des Mandanten, seinen konkreten unternehmerischen und wirtschaftlichen Verhältnissen ausrichten und - hier liegt der Fokus - in der Praxis umsetzen lassen.

Praxisnähe und Pragmatismus haben Priorität. Der Mandant hat Anspruch auf das beste rechtlich Machbare unter Berücksichtigung eigenen Einsatzes an zeitlichen und finanziellen Ressourcen. Besprechungen mit den Mandanten können auf Wunsch jederzeit in deren Räumen statt finden. Das dient dem Kennenlernen der Arbeitsabläufe im Unternehmen und der damit befaßten Mitarbeiter und hilft, die ständige Zusammenarbeit zu erleichtern und zu vertiefen.

Drei der für die Kanzlei bedeutendsten Leasingmandate werden seit fast 15 Jahren ständig von uns betreut, andere länger als 10 Jahre. Das zeigt, daß die Zusammenarbeit für beide Seiten fruchtbar ist.

Die Dauerhaftigkeit der Mandate bestätigt auch, daß sich das in der Kanzlei strikt praktizierte Prinzip des "Ein-Ansprechpartner" bewährt. Es gibt kein Verweisen an Dritte, keine Notwendigkeit der Einarbeitung eines Dritten. Die schiere Größe einer Rechtsanwaltskanzlei sagt nach unserer Auffassung nichts über deren Wert für den jeweiligen Mandanten aus. Unser Bestreben geht nicht hin zur Größe, sondern zur ständigen Verbesserung der individuellen Leistung für und gemeinsam mit dem Mandanten.

Durch die langjährige Spezialisierung unterhält Rechtsanwalt Jürgen Martin ein Netzwerk an Verbindungen zu befreundeten Kollegen aus vielen Leasinggesellschaften oder Rechtsanwälten, die sich auch schwerpunktmäßig mit "Leasing" beschäftigen. Von daher ist ein ständiger Gedankenaustausch gewährleistet und manches ausgewachsene Problem reduziert sich durch ein gezieltes Telefonat zu einem Routine-Problemchen.


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